Der Karneval der Kulturen Eines der bekanntesten Straßenfeste Berlins ist der Karneval der Kulturen. Bei diesem Umzug auf den Straßen der Hauptstadt präsentieren sich Menschen der verschiedensten Nationalitäten, welche ihre neue Heimat in Berlin gefunden haben. Vertreten sind Menschen aus allen Teilen der Welt. Egal ob Afrika, Asien, Nord- und Südamerika oder Europa: Hier tanzen und singen die unterschiedlichen Kulturen der Welt.
Den Umzug verfolgen alljährlich mehrere Tausend Schaulustige. Mehrere Veranstaltungen am Rande wie Schaubühnen, Märkte und Workshops bilden das Rahmenprogramm des bunten Spektakels. Am Abend des Karnevals sind dann auch in den Clubs der Hauptstadt die unterschiedlichen Kulturen vertreten.
Der Christopher Street Day Der Christopher Street Day in Berlin ist schon nach wenigen Jahren zu einer der populärsten alljährlichen Demonstrationen der Stadt geworden. Das Schauspiel des Umzuges verfolgen jedes Jahr unzählige Menschen, die sich von den teilweise schrillen und fantasievollen Outfits der Schwulen und Lesben beigeistern lassen. Jedes Jahr steht die Demonstration unter einem bestimmten Motto, mit welchem die Schwulen und Lesben auf Problematiken im Umgang mit gleichgeschlechtlicher Liebe hinweisen wollen.
Im Anschluss finden überall in der Stadt Partys und Veranstaltungen statt, womit ein unterhaltsamer Ausklang des Tages garantiert ist. In Berlin ist inzwischen eine große Schwulen- und Lesbenszene etabliert, so dass die jährlich Veranstaltung sicher auch weiterhin ein großer Erfolg sein wird.
Die Loveparade Nach zweijähriger Abstinenz wurde im Jahr 2006 wieder die Loveparade in Berlin veranstaltet, die zuvor jährlich Anfang Juli auf dem Programm stand. Der Umzug führt in der Regel auf der Straße des 17. Juni entlang, zwischen Ernst-Reuter-Platz und Siegessäule11.
Auf etwa 40 in Kolonne fahrenden Wagen heizen bekannte und weniger bekannte DJs über riesige Lautsprechersysteme den mitlaufenden Ravern ordentlich ein. Zum Abschluss des Technospektakels findet an der Siegessäule11 das riesige Finale statt, wenn bekannte DJ-Größen der Szene wie Loveparade-Erfinder DJ-Motte oder Westbam auflegen.
Die erste Loveparade wurde im Jahr 1989 als spontane Idee umgesetzt. Unter dem Motto "Friede, Freude, Eierkuchen" meldete man den Umzug als politische Demonstration an und zog mit etwa 150 Ravern und einem alten VW-Bus um den Kurfürstendamm38. Bis 1995 fand die Loveparade jeden Sommer auf dem Kurfürstendamm38 statt. Da zu Hype-Zeiten des Techno der Platz dort nicht mehr ausreichte zog man 1996 erstmals auf die wesentlich mehr Platz bietende Straße des 17. Juni um. Im Jahr 1999 machten insgesamt 1,5 Millionen Raver die Loveparade zur größten Veranstaltung dieser Art weltweit.
Seitdem gab es immer wieder kontroverse Diskussionen um die Kommerzialisierung der Technobewegung, den Drogenkonsum, die Frage nach der Ausnutzung des Demonstrationsrechts durch die bewusst unpolitische Veranstaltung, die Übernahme der Kosten für die anschließende Straßenreinigung und die starke Umweltbelastung, die dem umliegenden Tiergarten10 zu schaffen machte.
Mittlerweise ist die Loveparade offiziell eine kommerzielle Veranstaltung und wird von der Loveparade Berlin GmbH ausgerichtet. Weitere Ableger gab und gibt es mittlerweile auch in anderen Städten, wie z.B. in Tel Aviv, Zürich, Genf und Hamburg.
Das Internationale Berliner Bierfestival Seit zehn Jahren findet in Berlin jährlich das Internationale Berliner Bierfestival statt, welches auch "Biermeile" genannt wird. Etwa 250 Brauereien aus 80 Ländern stellen ihre mehr als 1.750 Bierspezialitäten vor, wobei es jedes mal etwas neues zu kosten gibt. Von den üblichen nationalen und internationalen Bieren, über fruchtige Sorten wie Kirsch- und Mangobier bis hin zu Hanfbier hat die Biermeile einiges zu bieten.
Außer den Bieren wird den Besuchern der Biermeile aber noch einiges mehr geboten: In regelmäßigen Abständen findet man kleine Imbisse, an denen man sich ausruhen und einen kleinen Snack zu sich nehmen kann, wie zum Beispiel eine Bockwurst, ein Steak oder eine Fleischpfanne. Bei der gebotenen Fülle sollte für jeden etwas zu finden sein.
Neben den kulinarischen Leckerbissen gibt es auch noch etwas für die Ohren. Auf 15 gut verteilten Bühnen wird dem Publikum ein umfangreiches Musikprogramm geboten. Es reicht von Rock- und Popmusik über Folk bis hin zu Oldies und Schlagern. Wer mitsingen möchte, ist dabei immer herzlich eingeladen.
Wer mit dem Auto gekommen ist und ein Bierchen zu viel getrunken haben sollte, der kommt auch gut mit den nahegelegenen Öffentlichen Verkehrsmitteln an sein Ziel.
Die Lange Nacht der Museen Zweimal im Jahr haben Sie in Berlin die Möglichkeit, mit dem Kauf eines Tickets in eine Odyssee durch viele Berliner Museen zu starten. Bei der "Langen Nacht der Museen" haben fast alle Museen der Stadt bis 2 Uhr nachts geöffnet. Gleichzeitig bieten die meisten Museen sowie zahlreiche künstlerische und wissenschaftliche Einrichtungen spezielle Programme für die Besucher an. Neben den alltäglichen Ausstellungen wird dem Besucher das jeweilige Museum durch ein spezielles Rahmenprogramm näher vorgestellt. Durch den Einsatz von Shuttlebussen und mehreren Informationsständen gelingt es, sich ein anspruchsvolles und interessantes Programm zusammenzustellen. Da auch Kirchen und Konzerthäuser teilweise ihre Türen öffnen, ergibt sich mit etwas Glück die Möglichkeit, einen Museumsbesuch mit dem passenden Konzertbesuch zu kombinieren.
Die Lange Nacht der Wissenschaften Die "Lange Nacht der Wissenschaften" wird zum größten Teil von den Universitäten der Stadt und einigen kleineren wissenschaftlichen Instituten organisiert. Ähnlich wie bei der Langen Nacht der Museen werden die unterschiedlichen Einrichtungen durch ein interessantes Rahmenprogramm vorgestellt. Oftmals bekommt der Besucher die Möglichkeit, durch Experimente und Workshops hautnah eigene Erfahrungen zu sammeln. Informative Vorträge ergänzen das Rahmenprogramm sinnvoll und machen die Veranstaltungen zu faszinierenden Erlebnissen.
Der Berlin Marathon Eine immer populärere Veranstaltung wird der alljährlich im September stattfindende Berlin-Marathon. Jedes Jahr steigt die Zahl der Läufer, Inline-Skater und Rollstuhlfahrer, die sich auf die 42,195 Kilometer Strecke durch die gesamte Innenstadt Berlins machen. Nicht nur der sportliche Anreiz führt die Sportler auf die Strecke, sondern auch das hervorragende Ambiente der Stadt Berlin. Die Strecke des Marathons führt an den schönsten Orten der Stadt vorbei. Sofern beim Laufen noch genug Energie vorhanden ist, kann man diese schönen Impressionen am Rande der Strecke aufnehmen. Angefeuert durch mehrere hunderttausend Zuschauer hat schon mancher Hobbyläufer diese Tortur für sich schon zu einem einmaligen Erlebnis gemacht.
Das Deutsch-Französische Volksfest Das Deutsch-Französische Volksfest ist ein großer Anziehungspunkt für viele Berliner Familien. Die Kombination aus Rummel und Budenzauber lockt jedes Jahr im Juni/Juli Tausende von Besuchern zum Kurt-Schumacher-Platz, in die Nähe des Flughafens Berlin-Tegel. Das Deutsch-Französische Volksfest soll einerseits das größte Volksfest mit klassischen Fahrgeschäften und Buden in Berlin sein. Andererseits wird aber auch ein französisches Dorf nachgebaut, in dem kulinarische Spezialitäten, wie etwa Crêpes oder Wein, zu kaufen sind.
Die Berlinale Neben der Oscarverleihung und den Filmfestspielen in Cannes haben sich die Berliner Filmfestspiele als Preisverleihung im internationalen Filmgeschäft etabliert. Alljährlich lockt die Verleihung der Goldenen Bären nicht nur eine Vielzahl von Zuschauern, sondern auch etliche berühmte Hollywoodschauspieler in die deutsche Hauptstadt. Neben Stars und Sternchen haben aber auch junge Filmemacher die Möglichkeit, ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.
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