Der Berliner Dom gehört zu den beeindruckendsten Gebäuden in der historischen Mitte von Berlin. Nach seiner sehr aufwendigen Restaurierung in den Jahren von 1974 bis 2002 erstrahlt der prunkvolle Dom wieder im alten Glanz.
Der Dom wurde dem Petersdom in Rom nachempfunden und gilt wegen seiner reichen Verzierungen als ein typisches Bauwerk der Regierungszeit Wilhelm II. Der Baumeister Julius Raschdorff leitete den Bau des Berliner Doms in den Jahren von 1894 bis 1905.
Beim Betreten des Berliner Doms wird man von dessen Größe überrascht. Der kunstvoll ornamentierte Altar fällt dem Besucher sofort ins Auge. Die Altarwand im Hintergrund wurde auf Anregung des Stadtplaners Schinkel geschaffen.
Wer einen Blick in die Höhe wirft, sieht die beeindruckende Kuppel des Doms mit seinen Gemälden sowie die prächtige Kaiserloge. Wer zu ihr hinauf möchte, kommt über die Kaisertreppe nach oben, welche mit wunderschönen Landschaftsbildern ausgeschmückt wurde. An den Seiten befinden sich die reich verzierten Sarkophage der hier beigesetzten Hohenzollern.
Hauptportal des Berliner Dom
Innenhalle des Berliner Doms
Goldstatue im Inneren des Doms
Für den Besuch des Berliner Doms werden spezielle Führungen in verschiedenen Sprachen angeboten. Man sieht dabei nicht nur das Innere des Domes, auch die kolossale Kuppel kann besichtigt werden.
Im Keller des Berliner Doms befindet sich die königliche Gruft. Hier sind über 100 Särge der Hohenzollern untergebracht und mit den jeweiligen Lebensdaten versehen worden. Interessant sind sowohl die verschiedenen Größen der Särge, als auch ihre jeweiligen Verzierungen. Hier gibt es dezent schlichte, aber auch große und prunkvolle Särge. Unter anderem stehen hier die Särge von Friedrich Wilhelm, auch "Der Große Kurfürst" genannt, sowie von König Friedrich I. und von Kaiser Friedrich III.
Der Sonntagsgottesdienst um 10 Uhr wird in verschiedene Sprachen übersetzt und ist somit auch für ausländische Besucher interessant. Die in regelmäßigen Abständen stattfindenden Orgelkonzerte sind für Liebhaber klassischer Musik ein Genuss.
Anschrift und Verkehrsanbindung:
Adresse: Am Lustgarten 1, 10178 Berlin S-Bahn: Hackescher Markt Bus: 100
Der Lustgarten ist eine große grüne Wiese zwischen dem Berliner Dom85 und dem Alten Museum. Als er im Jahr 1573 angelegt wurde, diente der Lustgarten zunächst als Kräutergarten und wurde später im Jahre 1643 zum Ziergarten umgewandelt. Allmählich wurde der Lustgarten dann zu einem der beliebtesten Treffpunkte für Einheimische und Besucher der Stadt. Hier begegnete man sich zum sonntäglichen Spaziergang und verabredete sich zum allabendlichen Plausch unter Freunden.
Der Lustgarten - Treffpunkt vor imposanter Kulisse
Der Lustgarten lädt zum Entspannen ein
Lustgarten und Berliner Dom
Im 18. Jahrhundert wurde der Platz unter der Herrschaft des Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm I. als Exerzierplatz genutzt. Nach dem Einmarsch der Truppen von Napoléon Bonaparte im Jahr 1806 nutzte auch dieser den Platz für Aufstellungen und Paraden seiner Truppen.
Nach dem Bau des alten barocken Berliner Doms sowie des Berliner Stadtschlosses begann man, zur Mitte des 19. Jahrhunderts, den Platz nach den Plänen von Peter Joseph Lenné in eine Parkanlage umzugestalten. In der Zeit der Weimarer Republik, des Nationalsozialismus und der DDR wurde der Platz mehrfach für politische Kundgebungen und Aufmärsche genutzt.
Erst nach der Wiedervereinigung wurde der Lustgarten nach den ursprünglichen Plänen von Lenné in einen begrünten Ziergarten zurückverwandelt und mit Rasenflächen, Bäumen sowie einem Brunnen versehen. Der Lustgarten erlebte somit eine Wiederauferstehung als ein Treffpunkt für Berliner und Besucher der Stadt. Gerade in den Abendstunden, wenn der Berliner Dom85 im Scheinwerferlicht erstrahlt, finden sich viele Menschen im Lustgarten ein.
Anschrift und Verkehrsanbindung:
Adresse: Karl-Liebknecht-Straße, 10178 Berlin S-Bahn: Hackescher Markt Bus: 100, 200, 142
Der Palast der Republik befindet sich gegenüber vom Berliner Dom85 und galt seit seiner Fertigstellung im Jahr 1976 als Prestigebau der DDR-Regierung. Bis 1990 tagte im Palast der Republik die Volkskammer der DDR. Außerdem wurden einzelne Teile des Palastes für Privatveranstaltungen vermietet. Damit wollte die DDR-Führung zeigen, wie nah man dem Volk sei und dass der Palast den Bürgern der Republik jederzeit offen stehe.
Vor dem Zweiten Weltkrieg stand an diesem Standort das Berliner Schloss, auch Stadtschloss genannt. Das von Königen und Kaisern als Hauptresidenz genutzte Schloss war jedoch nach dem Krieg so stark beschädigt, dass es im Jahr 1950 auf Anordnung von Walter Ulbricht gesprengt wurde.
Seit der Wiedervereinigung gab es eine mehrjährige Debatte um die zukünftige Nutzung dieses Platzes. Das gesamte Gebäude wurde zunächst aufwendig saniert, da beim Bau schädliche Stoffe wie Asbest verwendet wurden. Befürworter sahen in dem Palast ein Andenken an die DDR und wollten das Gebäude nach der Sanierung unverändert fortbestehen lassen. Kritiker wiederum hätten stattdessen gern das historische Berliner Schloss wiederaufgebaut und betrachteten den von Berliner Dom85 und Unter den Linden72 umgebenen Palast der Republik als einen architektonischen Fremdkörper im historischen Berlin.
Schließlich entschloss man sich, den Palast abzureißen und die freiwerdende Fläche zunächst unbebaut zu lassen.
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Hallo Berliner, suche für den Übergang ein Zimmer zur Untermiete für max. 2 Monate.Habe ein paar Vorstellungsgespräche und Probearbeiten und da ich aus Kassel komme und nicht extra eine Wohnung mieten will suche ich auf diesem Wege.. Ich bin 32,Raucher,Pflegeleicht,Stubenrein und ein netter Kerl.. Antworten hier oder über : poi5on@web.de weiterlesenantworten
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Kommentare und Tipps von anderen Usern zu Berliner Dom
jonas meint zu Palast der Republik:
Ja echt toller Ort macht echt spaß alles zu erkundigen.
100%
Gast meint zu Palast der Republik:
Viel ist davon ja nicht mehr zu sehen. Da es ein sehr geschichtlich wertvolles Gebäude ist, finde ich das schon schade.
73%
Gast meint zu Berliner Dom:
Der Dom ist ein Hingucker und das Innere ist auch sehr sehenswert. Der Aufstieg zur Plattform ist etwas mühsam, aber der Blick in die Umgebung super. Die Lage ist ganz toll, um von dort noch vieles andere zu besichtigen.
100%
Gast meint zu Lustgarten:
Bei schönem Wetter ist der Lustgarten voll. Auf jedem Quadratmeter liegen Meschen und relaxen.
Dieses Thema Berliner Dom beinhaltet einen Berliner Dom Reiseführer und Tipps zu weiteren Sehenswürdigkeiten.
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