Der Funkturm ist das Westberliner Gegenstück zum Ostberliner Fernsehturm104 am Alexanderplatz105. Optisch ähnelt der Funkturm stark dem Pariser Eifelturm. Der Funkturm kann allerdings nicht ganz mit seinen Konkurrenten mithalten, da er nur 147 Meter hoch ist und nicht ganz so imposant erscheint, wie sein Bruder in Paris.
Der Funkturm wurde in den Jahren von 1924 bis 1926 anlässlich der Internationalen Funkausstellung am Rande des Messegeländes gebaut. Um auch einen Anziehungspunkt für Touristen darzustellen, wurde ein Restaurant in 55 Meter Höhe und eine Aussichtsplattform in 125 Meter Höhe erschaffen. In dem Restaurant kann man gemütlich speisen und gleichzeitig das bunte Treiben auf dem Messegelände59 beobachten. Von der Aussichtsplattform hat man außerdem noch einen wunderschönen Blick über Berlin.
Der Funkturm mit imposanter Kulisse
Vom Funkturm wurde im Jahr 1929 das erste Fernsehbild der Welt ausgestrahlt. Bis zum Jahr 1962 diente der Funkturm jedoch hauptsächlich als Sendemast der Berliner Radioanstalten. Durch den Sendebetrieb des Funkturms erreichte man eine für damalige Verhältnisse erhebliche qualitative Verbesserung bei Radioübertragungen innerhalb Berlins. Das Radio entwickelte sich ab den 20er bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts zum wichtigsten Medium zur Verbreitung von Nachrichten und Unterhaltung. Mit Hilfe selbst einfacher Radioempfänger konnte man für die damalige Zeit sehr preisgünstig sehr viele Menschen erreichen, was sich unter anderem auch die Nationalsozialisten für Propagandazwecke zu Nutze machten. Erst mit dem Durchsetzen des Fernsehens trat das Radio immer mehr in den Hintergrund.
Spitze des Funkturms
Aber auch bei der Fernsehübertragung spielte der Funkturm eine tragende Rolle, da er die Fernsehbilder in alle Teile der Stadt sendete. Selbst eine Granate des Zweiten Weltkrieges konnte dem Funkturm nichts anhaben. Zwar wurde eine der vier Hauptstreben getroffen, dennoch konnte er durch die stabile Konstruktion des Turmes auch mit drei Streben weiter aufrecht gehalten werden.
Seit dem Jahr 1963 erfüllt der so genannte "Lange Lulatsch" hauptsächlich touristische Zwecke als eines der Wahrzeichen Berlins. Die letzten Sendeeinrichtungen wurden im Jahr 1989 demontiert.
Anschrift und Verkehrsanbindung:
Adresse: Masurenallee, 14047 Berlin S-Bahn: Messe Nord U-Bahn: Kaiserdamm Bus: 104, 149, 204, X21
In Berlin gibts einen Familienpass zu kaufen, kostet 6 € und bietet zahlreiche Vergünstigungen, die auch schon bei Aufenthalt für ein oder 2 Tage lohnen. Beispiel: Eintritt in den Zoo Normal Erwachsene 11 €, Kinder bis 15 - 5,50 Familienticket mit einem Erw.(je bis 3 Kinder) 18 € - mit Familienpass 13 € Familienticket mit 2 Erw. 18 € - mit Familienpass 17 € Da sind die 6 € schon wieder gespart.... Einiges, das ich auswendig ... weiterlesenantworten
>:-( Das Hotel-Pension Messe und sein Schwestern Hotel am Funkturm sind zwar billig aber leider absolut unbrauchbar. Mitten in der Nacht sind meine Freundin und ich in Berlin nach 1200km Anfahrt angekommen und haben trotz ausdrücklichem Hinweis ein Raucherzimmer bekommen (obwohl es ja laut Beschreibung hier nur Nichtraucherzimmer geben sollte)! Haben dann beim Nachtdienst angerufen und geschehen ist gar nichts. Wer ein Bett möchte, sucht es in diesen Zimmern vergeblich. Bei ... weiterlesenantworten
Dieses Thema Funkturm beinhaltet einen Funkturm Reiseführer und Tipps zu weiteren Sehenswürdigkeiten.
Ebenfalls erhalten Sie Tipps zu ähnlichen Sehenswürdigkeiten. Interessant sind auch die umliegenden Attraktionen wie
Potsdamer Platz, Sanssouci, Unter den Linden, Schloss Charlottenburg, Museumsinsel und weiterführende Reiseführer zu Berliner Dom, Reichstag, Kurfürstendamm, Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche, Gendarmenmarkt. Darüber hinaus
finden Sie zu Funkturm noch Tipps auf den Seiten zu Restaurants / Kritiken, Geschichte Berlin, Wetter / Klima, Veranstaltungen, Kurzinfo zu Berlin
und Unterhaltung / Nightlife, Tipps zu Hotels Berlin, Infos zum Flughafen, Shopping, Top-Ziele / Touren.