Das vom Potsdamer Platz19 leicht zu erreichende Kulturforum bietet eine Vielzahl von interessanten Museen und Galerien. Unter anderem sind dort die Neue Nationalgalerie27, das Musikinstrumentenmuseum23 und das Kunstgewerbemuseum25 zu finden. Durch die Nähe zum Potsdamer Platz19 mit seinem vielseitigen Angebot in den Bereichen Shopping und Gastronomie lässt sich ein Museumsbesuch in einem der Museen des Kulturforum sehr gut mit einem Einkaufsbummel oder Restaurantbesuch verbinden.
Anschrift und Verkehrsanbindung:
Adresse: Potsdamer Str., 10785 Berlin S-Bahn: Potsdamer Platz U-Bahn: Mendelssohn-Bartholdy-Park, Potsdamer Platz
Die Neue Nationalgalerie ist eines der zentralen Museen am Kulturforum30 in Berlin: Die berühmte Kunstgalerie beherbergt zahlreiche Bilder, Skulpturen und Plastiken des 20. Jahrhunderts sowie Ausstellungsstücke von der klassischen Moderne bis zur Kunst der 1960er Jahre.
Vorläufer der Neuen Nationalgalerie war die bereits im Jahre 1867 auf der Museumsinsel91 eröffnete Alte Nationalgalerie88. Während des Zweiten Weltkrieges musste ein Großteil der Kunstwerke der damaligen Nationalgalerie in Sicherheit gebracht werden, wodurch die ursprüngliche Sammlung getrennt wurde. Bis zur Wiedervereinigung beherbergte die Nationalgalerie dann zahlreiche Werke von Künstlern wie Manet, Monet, Renoir und Cézanne.
Während der Teilung der beiden deutschen Staaten konnte die Kunstsammlung nicht mehr zusammen geführt werden. So wurde der westdeutsche Teil der Sammlung zunächst in der Orangerie 218 des Schlosses Charlottenburg ausgestellt. Mit dem Anwachsen der Sammlung wurde jedoch der Bau einer neuen Nationalgalerie notwendig, was 1968 nach den Plänen des Architekten Mies van der Rohe in die Tat umgesetzt wurde.
Mit der Wiedervereinigung wurden die Kunstwerke zusammengeführt und die Ausstellungen neu strukturiert: Teile der Sammlungen sind nun jeweils in der Alten Nationalgalerie auf der Museumsinsel91, im Hamburger Bahnhof125 sowie in der Friedrichswerderschen Kirche untergebracht.
Die Neue Nationalgalerie, welche auch der "lichte Tempel aus Glas" genannt wird, zeigt vor allem europäische Malerei und Plastiken aus dem 20. Jahrhundert. Die Werke von Munch, Kirchner, Picasso, Klee, Feininger, Dix und Kokoschka bilden hierbei den Schwerpunkt. Wesentliche Teile sind dem Bauhaus, dem Kubismus und dem Surrealismus gewidmet. Weitere expressionistische Arbeiten stammen aus der Gruppe "Die Brücke", auch berühmte Künstler wie Dali und Schmidt-Rottluff sind mit einigen Werken in der Ausstellung vertreten.
Auf über 4.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche ist die Kunst des 20. Jahrhunderts in der Neuen Nationalgalerie zu besichtigen. Durch gelungene Sonderaustellungen hat die Neue Nationalgalerie bei Kunstbegeisterten sehr viel Aufmerksamkeit erlangen können.
Ganz besonderes Interesse erweckte die Neue Nationalgalerie mit der Sonderausstellung im Glaspavillon unter dem Slogan "MoMA in Berlin". Da das New Yorker Museum of Modern Art (MoMa) aufgrund von Umbauarbeiten geschlossen war, konnte die Sammlung auswärts gezeigt werden. In der Zeit von Februar bis September 2004 wurden über 200 Meisterwerke des in New York ansässigen Museum of Modern Art in der Neuen Nationalgalerie ausgestellt. Der Gastauftritt "MoMA in Berlin" traf auf ein gewaltiges Interesse bei den Besuchern und in den Medien und zählte mit insgesamt 1,2 Millionen verkauften Eintrittskarten zu den größten Berliner Touristenattraktionen des Jahres 2004. Trotz wiederholter Verlängerung der ßffnungszeiten und Vergrößerung der Ausstellungsfläche mussten die Besucher Wartezeiten von bis zu zehn Stunden einplanen. In den Folgejahren gab es einige weitere Gastausstellungen die allerdings nicht ganz an den einmaligen Erfolg des MoMa anknüpfen könnten.
Anschrift und Verkehrsanbindung:
Adresse: Potsdamer Straße 50, 10785 Berlin S-Bahn: Potsdamer Platz U-Bahn: Potsdamer Platz, Mendelssohn-Bartholdy-Park
Diese besondere Sammlung von Musikinstrumenten wurde bereits im Jahr 1888 ins Leben gerufen und war bis 1935 ein Teil der Musikhochschule. In der Hochschule erfuhren die Studenten so auch etwas über die Geschichte von Musikinstrumenten.
Leider wurde während des Zweiten Weltkrieges eine Vielzahl der Ausstellungsstücke zerstört. Dennoch verfügt die Sammlung heute über etwa 500 Exponate. Die Heimat des Museums ist ein Domizil in der Nähe der Philharmonie24. Beide Gebäude entstanden nach den Plänen des Architekten Hans Scharoun.
Das Museum besteht aus einem großen Saal, der eine Ausstellungsfläche von rund 3.000 Quadratmetern bietet. Die Exponate sind chronologisch angeordnet und mit kleineren Informationstexten versehen. Zu den Highlights der Ausstellung zählen eine Kinoorgel aus der Stummfilmzeit, zwei Querflöten Friedrichs des Großen und eine Geige von Stradivari. An speziellen Hörstationen ist es möglich, zeittypische Musik auf den Instrumenten zu hören. Jeden Samstag um 12 Uhr wird für die Besucher des Museums an der riesigen Kinoorgel gespielt.
Anschrift und Verkehrsanbindung:
Adresse: Tiergartenstraße 1, 10785 Berlin S-Bahn: Potsdamer Platz U-Bahn: Potsdamer Platz
Mit dem Erwerb einiger Exponate der Pariser Weltausstellung im Jahre 1867 wurde der Grundstein für das heute existierende Kunstgewerbemuseum gelegt. Unter dem Namen Gewerbemuseum sollte ursprünglich zur Geschmacksbildung der Kunsthandwerker beigetragen werden. Damit ist das Kunstgewerbemuseum eines der ältesten Museen seiner Art.
Mit dem Ankauf des Lüneburger Ratssilbers und der ßbernahme von rund 7.000 Exponaten des preußischen Kulturbesitzes wuchs das Museum zu einer Sammlung mit wunderschönen Kunstgegenständen. Im Jahre 1879 erhielt es dann endgültig den Namen Kunstgewerbemuseum.
Ab dem Jahr 1881 begann ein wahrer Umzugsmarathon des Museums. Zunächst fand es Unterbringung im Martin-Gropius-Bau, später wurde es unter dem Namen Schlossmuseum ins verlassene Stadtschloss umgesiedelt, um dann schließlich in Teilen des Schlosses Charlottenburg sowie des Schlosses Köpenick150 gezeigt zu werden.
Seit dem Jahr 1985 ist das Kunstgewerbemuseum im Neubau des Kulturforums untergebracht. Der vom Architekten Rudolf Gutbrod entworfene Bau fand in der ßffentlichkeit wenig Anklang, birgt aber im Inneren wahre Schätze. Dazu gehören der Welfenschatz, der Schatz von Enger aus dem 8. Jahrhundert, die Taufschale Friedrich Barbarossas, ein Silberfund aus dem 13. Jahrhundert und das aus dem 11. Jahrhundert stammende Reliquienkreuz Heinrichs II. des Baseler Münsterschatzes. Gerade die Sammlungen aus der nachantiken Zeit und dem Mittelalter sind Hauptbestandteile der Ausstellung.
Anschrift und Verkehrsanbindung:
Adresse: Matthäikirchplatz, 10785 Berlin S-Bahn: Potsdamer Platz U-Bahn: Mendelssohn-Bartholdy-Park, Potsdamer Platz
Hallo, weiß jemand von euch wann am Kulturforum angefangen wurde zu bauen? Ich weiss, es gehören mehrere Gebäude dazu aber wann wurde dort angefangen? Sind die Gebäude die zum Kulturforum gehören alle Neubauten, oder gibt es noch alte Gebäude, die schon vor dem Krieg dort standen? Danke für die Antworten Florian weiterlesenantworten
Ich möchte Euch für Berlin noch einige Festlichkeiten zur WM vorstellen: - Die große Fanmeile auf der Straße des 17. Juni: Die Eröffnung findet am 7. Juni statt und hat bis zum 9. Juli jeden Tag von 11-1 Uhr geöffnet. - World of Football - Miniarena auf dem Platz der Republik - Konzerte von Juanes, Black Eye Peas und James Blunt - Sony Center - 56 Partien zeigt das ZDF ... weiterlesenantworten
Hallo! Ersteinmal ein Lob an die Seite- ihr habt mir letztes Jahr schon wahnsinnig mit PARIS geholfen- bis auf das mir die Stadt nicht gefällt (aber das ist bekanntlich Geschmackssache), aber Angaben und so waren T O P!!! Jetzt würde mich allerdings B E R L I N interessieren... Wir sind ca. 40 Personen, die mit dem Bus nach Berlin reisen: --> **- Hotels!?Mit HP? BILLIG (3Übernachtungen) --> welche Sehenswürdigkeiten gibt's? + ... weiterlesenantworten
Für den Berlin Besucher ergeben sich so unendlich viele Möglichkeiten, diese dynamische und pulsierende Metropole auch während der WM 2006 zu erleben. Von historischen Bauten, über Parks und Schlösser bis hin zu moderner Architektur, ist in Berlin alles zu finden. Potsdamer Platz Zu den schönsten und modernsten Plätzen in Berlin zählt ohne Zweifel der Potsdamer Platz. Mit neuer Architektur und Innovationen, wie zum Beispiel dem Sony Center, den Arkaden und dem Kulturforum ... weiterlesenantworten
Kommentare und Tipps von anderen Usern zu Kulturforum
Gast meint zu Kulturforum:
Im Sommer macht das erkunden des Kulturforums am meisten Spaß. Wenn man eine Pause zwischendurch benötigt, kann man sich irgedwo auf eine Bank in den angrenzenden Parks, Grünflächen setzen und Berlin mal anders beobachten.
100%
Gast meint zu Kulturforum:
Hier gibt es soviel zu erkunden. Man benötigt schon mehr als einen Tag, wenn man alle Museen besuchen möchte.
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